Wer die Tangstedter Feldmark durchstreift, bemerkt zwischen
Mais- und Getreidefeldern auch die Baumschulen. Von Maschendraht gegen Wildverbiß geschützt, wachsen dort Forst-
und Heckenpflanzen, Blütensträucher, Rosen und Nadelgehölze heran.
20 Tangstedter Baumschulen bestreiten auf diese Weise auf etwa
150 ha Fläche ihren Lebensunterhalt. Dabei handelt es sich in vielen Fällen um Familienunternehmen, in denen Ehefrau und
erwachsene Kinder den Betriebsinhaber tatkräftig unterstützen.
Gärtnergehilfen und Auszubildende sind schwer zu bekommen - und so setzt sich der Mitarbeiterstamm meist aus eingearbeiteten
Kräften zusammen, von denen sehr viele als Gastarbeiter aus
Ost- oder Südeuropa zu uns gekommen sind.